BRIEFE AN GODOT

Über die Briefe an Godot

Alfred Lichter

 

Nach vielen Jahren auf der Suche nach dem Wesen der Kunst fand ich in den "Capriccios" eine Form, mich diesem Ziel kontinuierlich und im Einklang mit meinen unterschiedlichen Befindlichkeiten zu nähern.

Es kam zu Ergebnissen, bei welchen die Natur und der Zufall die Hauptrolle spielen. Ich fühlte mich als Partner und Assistent einer höheren Instanz. Es entstanden und entstehen Objekte von erheblicher Intensität und Strahlkraft. Sowohl bei Bildern als auch bei Skulpturen.

Ich fühlte, dass mit ihnen ein Fenster geöffnet wird. Ein Fenster zu einer geistigen Welt. Einer Gegen- oder Parallelwelt zu unserer realen Gegenwelt.

Einer Welt in welcher sich, anders als in der materiellen, die Gegensätze nicht bekämpfen und vernichten, sondern sich gegenseitig ergänzen und steigern. In der Kunst, in der Musik, der abstrakten Malerei, der Poesie z.B. ist es Realität.

Es ist mir eine große Befriedigung die letzten Tage meines Erdenlebens auf dieser positiven Seite der Kunst mitwirken zu können; zumal es mir jetzt gelingt, das Fenster zu geistigen Welt ständig offen zu halten.

Die Probleme der realen materiellen Welt treten in den Hintergrund. Mein Wunsch, den Kontakt mit dem Wesentlichen noch zu vertiefen, führte mich zu den „Briefen an Godot“.

Hier kann ich mich mit Bildern und Skulpturen direkt an den "Großen Unbekannten" wenden. Dieser Prozess hält an. Ergebnis und Ende sind offen.

Vierter Brief an Godot-2010-116x356

 

  Achter Brief an Godot-2010-116x356

 

21.Brief an Godot-2012-116x365

 

Neunter Brief an Godot-2010-116x356

 

  Fünftzehnter Brief an Godot-2010-356x116

 

Sechzehnter Brief an Godot-2010-356x116